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37 am 28.08.2009 - 23:41:23
Gartentipps
...Tipps vom
       Gartenigel...
„Ist der Januar sehr nass, bleibt leer des Winzers Fass.“

Wer noch keine Zeit dafür hatte lichtet bei frostfreiem Wetter Heidelbeeren, Johannis-, Josta- und Stachelbeeren aus. Zeit ist auch für den Schnitt und das Verjüngen von Obstbäumen, Spalierobst, Holunder, Kiwi und Weinreben. Herbsttragende Himbeeren werden bodennah abgeschnitten. Bei Tauwetter können diese Obstgehölze auch noch gepflanzt werden. Um gegen Fraßschäden von Wühlmäusen vorzugehen, formt man beim Pflanzen von neuen Gehölzen um die Wurze4l einen Beutel aus Maschendraht.

Viele neue Pflanzensorten sind auf dem Markt und wollen ausprobiert werden. Zum Beispiel die Erdbeersorte „Toscana“. Sie ist eine mehrfach tragende Erdbeere mit mittelgroßen glänzend roten Früchten bis zum Frost. Die Pflanzen können Sie von Januar bis März in Töpfchen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus aussäen. Ab Mitte Mai können diese ins Freiland ausgesetzt werden.

Wer Spaß an einer eigenen Baumschule hat, vermehrt aus Steckhölzern Weigelien, Forsythien, Deutzien, Hortensien, Berberitzen oder Ginster. In Sand gesteckt bewurzelt das Holz bis zum Verpflanzen im Mai.

Das Umsetzen und Durchsieben des Kompostes ist ein gutes Fitnessprogramm. Halbreifer Kompost kann schon auf Staudenbeeten oder Gehölzeflächen verteilt werden. Gleichzeitiges Kalken ist vorteilhaft.

Im Gemüsegarten wird jetzt die Planung für das nächste Jahr gemacht. Wichtig ist ein Kulturwechsel, damit sich keine Schäden durch Wiederholung von einem auf das andere Jahr ergeben. Jede Pflanze laugt den Boden auf ihre spezifische weise aus und hinterlässt Rückstände, die sich hemmend auf Wachstum und Ertrag auswirken.

Ein Wechsel von Beet zu Beet . und damit eine durchdachte Fruchtfolgesind daher sehr wichtig. Dazu teilt man die Gemüsebeete am besten in vier Teile ein, ein Teil für die Gründüngung und je ein Teil für Stark-, Mittel- und Schwachzehrer.

Starkzehrer sind sind Gurken, Tomaten, Kartoffeln. Mittelzehrer sind Möhren, Rettich, Salate und Schwachzehrer sind Bohnen, Erbsen, Radieschen.

Wenn Sie Fragen oder Probleme haben, dann wenden Sie sich bitte an Ihren ausgebildeten Gartenfachberater im Verein. Er hilft Ihnen sicher gerne weiter.